Die Wallfahrtskirche in St. Wolfgang
Führung und Erklärung zur historischen Bedeutung
Immer wieder beeindruckt uns alle diese hoch über dem Dorf thronende mächtige gotische dreischiffige Hallenkirche. In den ältesten mittelalterlichen Urkunden erscheint sie als St. Wolfgang in Pfaffenschlag.
Die Brüder Johann und Thomas Schaller hatten sie errichten lassen - auch aus dem Vermächtnis ihres Vaters. Die Schaller waren seit dem späten 14. Jahrhundert im Besitz der Feste Engelstein gewesen. Thomas Schaller war zusätzlich Verwalter des österreichischen Landesfürsten Burggraf auf Weitra.
1408 wurde die Kirche geweiht und als Filiale der Pfarre Großschönau zugeteilt. Aus kostbaren Dokumenten des Stadtarchivs Weitra können wir sogar den Baumeister erschließen: Es dürfte Meister Thamann aus Pfaffenschlag gewesen sein, der in späteren Jahren in Weitra die Befestigungsanlagen erweitern sollte und das gotische Presbyterium der Stadtpfarrkirche angebaut hat.
Im Spätmittelalter wurde die Wolfgangskirche häufig von Wallfahrern besucht, sodass zur Beherbergung der Pilger ein „Pilgrimhaus“ errichtet werden musste. Allmählich verdrängte auch der Name des Kirchenpatrons den ursprünglichen Dorfnamen Pfaffenschlag; es setzte sich St. Wolfgang durch.
Die große Kirche war durch Jahrhunderte hindurch weiterhin als Filiale der Pfarre Großschönau dem Stift Zwettl inkorporiert. Erst 1765 wurde die selbstständige Pfarre St. Wolfgang gegründet.
Im Anschluss Agape sowie Möglichkeit zum Austausch und Gespräch
Glauben leben
02.06.2026
Seminarzeiten:
18:00
Ort
Wallfahrtskirche in 3970 St. Wolfgang
Anmeldebedingungen
Für eine Mitfahrgelegenheit bitte unter 06601570611 anmelden.
Kosten
Freiwillige Spenden
ReferentIn
Immer wieder beeindruckt uns alle diese hoch über dem Dorf thronende mächtige gotische dreischiffige Hallenkirche. In den ältesten mittelalterlichen Urkunden erscheint sie als St. Wolfgang in Pfaffenschlag.
Die Brüder Johann und Thomas Schaller hatten sie errichten lassen - auch aus dem Vermächtnis ihres Vaters. Die Schaller waren seit dem späten 14. Jahrhundert im Besitz der Feste Engelstein gewesen. Thomas Schaller war zusätzlich Verwalter des österreichischen Landesfürsten Burggraf auf Weitra.
1408 wurde die Kirche geweiht und als Filiale der Pfarre Großschönau zugeteilt. Aus kostbaren Dokumenten des Stadtarchivs Weitra können wir sogar den Baumeister erschließen: Es dürfte Meister Thamann aus Pfaffenschlag gewesen sein, der in späteren Jahren in Weitra die Befestigungsanlagen erweitern sollte und das gotische Presbyterium der Stadtpfarrkirche angebaut hat.
Im Spätmittelalter wurde die Wolfgangskirche häufig von Wallfahrern besucht, sodass zur Beherbergung der Pilger ein „Pilgrimhaus“ errichtet werden musste. Allmählich verdrängte auch der Name des Kirchenpatrons den ursprünglichen Dorfnamen Pfaffenschlag; es setzte sich St. Wolfgang durch.
Die große Kirche war durch Jahrhunderte hindurch weiterhin als Filiale der Pfarre Großschönau dem Stift Zwettl inkorporiert. Erst 1765 wurde die selbstständige Pfarre St. Wolfgang gegründet.
Im Anschluss Agape sowie Möglichkeit zum Austausch und Gespräch