Krems 1945-55 Ende und Neuanfang
Bewältigung der Kriegsfolgen unter sowjetischer Besatzung
Bis zuletzt prägten nationalsozialistischer Terror und die Nachwirkungen des Massakers von Stein das Kriegsende am 8. Mai 1945, nachdem Wehrmacht und Waffen-SS zuvor abgezogen waren und die Rote Armee die Stadt besetzte. Die ersten Monate waren von Unterversorgung, Kriminalität, Zwangsrepatriierungen sowie von Übergriffen geprägt, die vor allem in der sowjetischen Besatzungszone auftraten. Gegen Ende 1945 nahm diese Gewalt ab, doch soziale Not und Verrohung blieben bestehen. Die Stadtvertretung versuchte, die Situation zu stabilisieren und zugleich ihre Rolle im neuen politischen System zu finden. Diese Entwicklungen beleuchtet Marius Weigl-Burnautzki anhand neuer Forschungsergebnisse.
Gerecht leben
10.03.2026
Seminarzeiten:
19:00
Ort
Pfarrsaal Krems St.Veit, Pfarrplatz 5, 3500 Krems
Pfarrplatz 5
3500 Krems an der Donau
Anmeldebedingungen
keine Anmeldung notwendig
Kosten
Freiwillige Spenden
ReferentIn
Bis zuletzt prägten nationalsozialistischer Terror und die Nachwirkungen des Massakers von Stein das Kriegsende am 8. Mai 1945, nachdem Wehrmacht und Waffen-SS zuvor abgezogen waren und die Rote Armee die Stadt besetzte. Die ersten Monate waren von Unterversorgung, Kriminalität, Zwangsrepatriierungen sowie von Übergriffen geprägt, die vor allem in der sowjetischen Besatzungszone auftraten. Gegen Ende 1945 nahm diese Gewalt ab, doch soziale Not und Verrohung blieben bestehen. Die Stadtvertretung versuchte, die Situation zu stabilisieren und zugleich ihre Rolle im neuen politischen System zu finden. Diese Entwicklungen beleuchtet Marius Weigl-Burnautzki anhand neuer Forschungsergebnisse.
Pfarrplatz 5
3500 Krems an der Donau