VERANSTALTUNGEN

Kirchenführung Getzersdorf
28.11.2019 - 19:08 Uhr
---
Soviel Liebe wie du brauchst
BildungsZentrum St. Benedikt, Seitenstetten
24.01.2020 - 19:00 Uhr
---
Barockmusik Orgelkonzert
11.06.2020 - 19:00 Uhr
---

Uncategorised

Populismus - Wege aus der Angst

Populismus - Wege aus der Angst mit Dr. Wolfgang Palaver von der Universität Innsbruck.

Gesellschaftlicher Dialog, sachlicher Diskurs, eine Globalisierung der Solidarität und kritischer Umgang mit den modernen Medien sind Wege aus der Angst und dem Absolutheitsanspruch populistischer Parteien, das "wahre Volk" zu vertreten. Die Kirchen sind hier Orte, die die Pluralität der Gesellschaft abbilden und Vorbilder ihrer Lebbarkeit sein können.

Eingeladen zum Vortrag am 7. November 2019 haben das Bildungshaus St. Hippolyt und das Katholische Bildungswerk.

 

Neue Leitung für charisma-Seminare

Verena Rathner-Böck übernimmt von Erwin Lasslesberger

Das Seminarprogramm des katholischen Bildungswerkes St. Pölten wird künftig von Verena Rathner-Böck geleitet. Mit ihr übernimmt ein Profi in der Erwachsenenbildung die Organisation der charisma-Seminare. Die Bildungswissenschafterin und Mitarbeiterin im pädagogischen Team des Hippolythauses ist seit 1.10.2019 auch im Kath. Bildungswerk tätig.

Verena Rathner-Böck löst Erwin Lasslesberger ab, der nach 10 Jahren erfolgreicher Gestaltung und Weiterentwicklung des Seminarprogrammes in Teilpension geht. Mit Themenschwerpunkten im Bereich Biografiearbeit, Dialog und Kommunikation hat er das charisma-Programm kontinuierlich ausgebaut und immer wieder neue Themen und ReferentInnen in die Bildungshäuser der Diözese gebracht. „Mein Ziel war, Seminare zu organisieren, die die Menschen begeistern und beflügeln“, sagt er. „Ich bin dankbar, dass mir das immer wieder gelungen ist.“

Jesus von Nazareth - Abende

Von einem, der aufsteht für das Leben

1. Abend: Jesus - der Jude

Biografisches und Geschichtliches

2. Abend: Jesu Worte und Taten

Die Botschaft vom ankommenden Reich Gottes

3. Abend: Jesus am Weg nach Golgota

Die letzten Tage in Jerusalem

4. Abend: Jesus  - der Christus

Der Auferstandene und seine Bedeutung für uns Christen

 

Im Folder finden Sie alle ReferentInnen und nähere Informationen zu dieser Reihe;

der Folder steht HIER zum Download bereit!

 

 

Das Katholische Bildungswerk fördert die Durchführung des 4-teiligen Seminars mit 80 Euro.

Infos: Mag. Andreas Geiger: T 02742/324-2353, 0676/70 95 495 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

Präsentationstag 2019

 Bild v. l. n. r.: BWL Marianne Czamutian, Mag. Josef Hiebaum, Mag.a Angela Lahmer-Hackl, Mag. Benjamin Buhr, Mag.a Michaela Hofer, PAss. Christina Hinterleitner, Gerald Danner, Waltraud Köberl; Credits: Karl Lahmer

Mautern und das neue Pfarr- und Kulturzentrum Severin-Stadl zeigten sich vergangenen Samstag, 21. September 2019, von seiner sonnigen Seite und boten damit beste Rahmenbedingungen für den Präsentationstag 2019. Rund 100 Teilnehmende waren vom Ambiente gleich wie von den hervorragenden Bildungsangeboten begeistert, die neue und bewährte ReferentInnen in Kurzform vorstellten.

  Fotocredits: Karl Lahmer

Von der Krise zur Chance - Leben mit, durch und nach der persönlichen Krise
Referent: Mag. Josef Hiebaum

Handy, Tablet, Fernseher & Co - Fluch und Segen unserer Zeit (Hilfen zur Medienkompetenz für Eltern)
Referentin: Waltraud Köberl

Von einem, der aufsteht für das Leben - Jesus von Nazareth
Referentin: Mag.a Angela Lahmer-Hackl

Großeltern und ihre Enkelkinder - Chancen einer bereichernden Beziehung
Referentin: Mag.a Michaela Hofer

Christliche Abschiedsrituale - Totenandachten & Betstunden gestalten
Referentin: PAss. Christina Hinterleitner

Am Anfang war der Urknall - Ein Physiker liest die Schöpfungsgeschichte
Mag. Benjamin Buhr

Die ZuhörerInnen hatten die Möglichkeit, mittels Beurteilungsblatt die Bildungsangebote zu bewerten; diese werden mit den Meinungen der Fachjury zur Vergabe des Qualitätssiegels herangezogen.

 

Ein verrücktes Leben: Ruth Pfau in Pakistan

Lesung Pfau

Lesung zum 90. Geburtstag in St. Pölten

Ruth Pfau, Lepra-Ärztin und Ordensfrau hätte am 9. 9. 2019 den 90. Geburtstag gefeiert. Vor zwei Jahren ist Ruth Pfau gestorben. Dass sie in Pakistan ein Staatsbegräbnis bekommen hat, ist für eine engagierte Christin eine besondere Auszeichnung.
Zu einer Lesung aus ihren Büchern haben exakt am Geburtstag, dem 9. 9., die Caritas, das Kath. Bildungswerk der Diözese und das Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten eingeladen. Unter den Gästen war in St. Pölten auch Mervyn Lobo, der Geschäftsführer des MALC Gesundheitszentrum in Karachi. Ruth Pfau hat das MALC (Marie Adelaide Leprosy Center) gegründet. Heute arbeiten an über 150 Standorten in ganz Pakistan mehr als 600 Mitarbeiterinnen, nicht nur im Lepra-Krankenhaus, sondern auch in den Bereichen Augenerkrankungen und Tuberkulosebekämpfung. Ruth Pfau hat sich auch für afghanische Flüchtlinge in Pakistan und für die Rechte von allen Frauen, unabhängig von der Religion, besonders engagiert.

„Verrückter kann man gar nicht leben“, so lautet der Titel eines Buches von Ruth Pfau. Texte aus diesem und anderen Büchern von ihr lasen in St. Pölten Erika Steinwendtner, Alexandra Zehetner und Angela Lahmer-Hackl. Die Musik dazwischen kam vom Trio Bancana, Otto Jezek, Walter Tiefenbacher und Raphael Schwab. Den spirituellen Abschluss gestaltete Veronika Prüller-Jagenteufel von der Caritas.

Ruth Pfau ist in Deutschland geboren. Sie kam als junge Medizinerin und Ordensfrau zufällig nach Pakistan. „Die Caritas St. Pölten hat Pakistan als ein Schwerpunktland und unterstützt daher seit vielen Jahren die Projekte von Ruth Pfau“, berichtet Lukas Steinwendtner, der Leiter der Caritas Auslandshilfe in St. Pölten. „Die erfolgreiche Entwicklungszusammenarbeit mit den Projekten in Pakistan wird auch nach dem Tod von Ruth Pfau fortgesetzt“, betont Lukas Steinwendtner.

Fotos & Informationen unter: https://caritas.ocloud.de/index.php/s/GcYsfrjjTJQK2K7

Stellenausschreibung - pädagogische/r Mitarbeiter/in gesucht

Wir suchen                       

eine/n pädagogische/n Mitarbeiter/in inkl. Stellvertretung der Geschäftsführung 

Der Aufgabenbereich umfasst

für die Leitung der Bereiche “gerecht leben“ und „Leben gestalten“  

  • die Entwicklung und Organisation von Bildungsangeboten zu den Themen Gesellschaft, Umwelt und Lebensgestaltung
  • die Auswahl, Betreuung und Unterstützung von ReferentInnen
  • die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern und Fördergebern
  • Themenmarketing und Positionierung der Inhalte
  • die Begleitung von ehrenamtlichen BildungsorganisatorenInnen in den Pfarren

für die Stellvertretung der Geschäftsführung

  • die Unterstützung der Geschäftsführung
  • die Übernahme definierter Leitungsaufgaben für die Gesamtorganisation

Stellenausschreibung

 

 

Verrückter kann man nicht leben!

Ruth Pfau

Spirituelle Lesung zum 90igsten Geburtstag von Ruth Pfau, Lepraärztin und Nonne in Pakistan

Einführung in Leben und Werk – Texte aus ihren Büchern – musikalische Umrahmung – spiritueller Abschluss

Mo 9. Sept. 2019, 19 Uhr

Dauer: ca. 1,5 Stunden

Ort: Hippolythaus

Musik: Trio Bacana mit Otto Jezek, Walter Tiefenbacher und Raphael Schwab

Mit: Angela Lahmer-Hackl, Lukas Steinwendtner, Veronika Prüller-Jagenteufel

Infos unter diesem Link!

Einladung zum Präsentationstag 2019

Neue Veranstaltungen und ReferentInnen kennenlernen - das können Sie bei unserem Präsentationstag.

Heuer sind wir damit im Pfarr- und Kulturzentrum Mautern zu Gast, wir laden Sie herzlich ein, am 21. September 2019 von 13.30 bis 17.30 Uhr teilzunehmen! Reservieren Sie sich schon jetzt den Termin.

 

Die Einladungen gehen Ihnen per Post Ende August zu!

 

Sommer, Urlaub, Ferienzeit

Bürozeiten: In den Monaten Juli und August sind wir für Sie von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr da!

Wir wünschen Ihnen eine schöne Sommerzeit!

 

 

 

 

 

 

 

160 Besucher waren beim charisma - Geburtstagsfest "JETZT GANZ DA"

20 Jahre charisma

Mit einer Festveranstaltung im Hippolythaus feierte das Katholische Bildungswerk das zwanzigjährige Bestehen des Charisma-Seminarprogrammes.  

„Welt der Frauen“-Chefin Christine Haiden führte gekonnt und humorvoll durch den Abend, Sängerin und charisma-Trainerin Martina Steffl-Holzbauer und Kirchenmusiker Simon Kreuzpointner sorgten für einen qualitätsvollen musikalischen Rahmen und kbw-Obfrau Angela Lahmer-Hackl bündelte die Konzentration der Gäste in den einfachen Worten JETZT GANZ DA, die auf Karten auf den Sitzen lagen.

 

Bild: v. l. n. r.: Dr. Erwin Lasslesberger, Dipl-Päd. Marianne Schindlecker, MSc., Mag. Ernst Sandriesser

Festvortrag

Den Festvortrag hielt der Psychologe und Buchautor Georg Fraberger. Sich selbst zu erkennen und für andere erkennbar zu sein, das stellte Fraberger in den Mittelpunkt seiner Ausführungen zum Thema „Wie werde ich ICH“. Denn er ist erkennbar und wird erkannt, das ist schon der Tatsache geschuldet, dass er ohne Arme und Beine zur Welt gekommen ist. Diese Erkennbarkeit könne als Last empfunden werden, wenn ihn jemand anstarre – aber genauso erlebt ein anderer Mensch es als Last und als Leid, wenn er nicht gesehen, nicht erkannt wird. Es gehe darum, die negativen Gefühle zuzulassen, weil sie nur so nachlassen und überwunden werden können.

Der Weg zum Ich führt von der Bewertung und der Abwertung – sowohl der eigenen Person als auch der Mitmenschen – zur Wertschätzung. Es gilt, den Selbstwert zu erkennen im dem, was ich bin und was mir gegeben wurde, und daraus ein gesundes Selbstbewusstsein zu entwickeln. Denn es ist verhängnisvoll, den Selbstwert in dem zu suchen, was ich nicht habe, was ich nicht bin. Das führe zu Gefühlen der Minderwertigkeit und der Scham.

Wem es jedoch gelingt, den Selbstwert aus sich heraus zu erkennen, der kann seine Lebenssituation annehmen und frei agieren, der kann z.B. das Fehlen von Nahrung nicht nur als quälenden Hunger, sondern auch als reinigendes, Tiefendimensionen der Seele ansprechendes Fasten verstehen, der kann wenig zu besitzen nicht nur als Armut, sondern auch als Demut verstehen.

Letztlich, so Fraberger, führe dieser Weg zur Liebe, im Sinne des berühmten Augustinus-Wortes „Liebe, und tue was du willst.“

 

Fotocredit: Karl Lahmer/kbw

 

Hoffnungen für Menschen in Europa

kbw-Jahrestagung

v. l. n. r.: Weihbischof Dr. Anton Leichtfried, Moderator Dr. Rainald Tippow, Referent Johannes Kaup, Obfrau Mag.a Angela Lahmer-Hackl, Mag. Johann Wimmer, Direktor der Pastoralen Dienste, Gerald Danner, Geschäftsführer und Mag. Andreas Geiger, Pädagoge.

 

Jahrestagung des Katholischen Bildungswerkes der Diözese St. Pölten

Kurz vor der Europawahl, in Zeiten großer Veränderungen und spürbar mehr werdender Kritiker des Friedensprojektes Europa, hat das Katholische Bildungswerk der Diözese St. Pölten das Thema „Hoffnungen für Menschen in Europa“ zum Jahresschwerpunkt ausgewählt. Auftakt dazu bildete die jährliche Jahrestagung, die am 27. April 2019 in St. Pölten stattfand. Hauptreferent war Johannes Kaup, Moderator und Sendungsgestalter bei Ö1, der gleich zu Beginn mit einem Perspektivenwechsel darstellte, wie privilegiert die Menschen, die in Europa geboren sind, doch sind – und wie glücklich sie eigentlich sein müssten. 75 Jahre Frieden, eine beispiellose, soziale Versorgung, die Kooperation der Staaten, die Einhaltung rechtlicher und politischer Standards – dafür werden wir weltweit bewundert und beneidet. Doch scheint das System fragil wie nie, da kritische Stimmen lauter werden. Die Rolle der ChristInnen, deren Werte und welche Hoffnungen aus dem Glauben abzuleiten sind, veranschaulichte er fiktiv, rückblickend aus dem Jahr 2050. Er zog mit seinen Ausführungen die ZuhörerInnen in den Bann, die eineinhalb Stunden seinen spannenden Ausführungen lauschten.

In acht verschiedenen Workshops am Nachmittag wurde weiter zur Tugend der Hoffnung gearbeitet, diese boten sehr konkrete Ideen zum Mitgestalten für jede/n Einzelne/n. Zur Auswahl standen „Christliche Hoffnungen für Europa“, „Weitgehen ist heilsam“, „Nachhaltig handeln – Lebensqualität steigern“, „Visionen zu Europa“, „Wer aber ist mein Nächster“, „Freiwilligendienst in Ländern des Globalen Südens“, „Am Verhandlungsort gesellschaftlichen Zusammenlebens“ und „Emmaus: Soziales Engagement aus einer christlichen Spiritualität“

 

kbw-Jahrestagung - Ehrungen
Langjährige BildungswerkleiterInnen geehrt - Credits: Karl Lahmer
v. l. n. r.: Obfrau Mag.a Angela Lahmer-Hackl, Franz Stiefsohn, Adi Gertraud Trimmel, Dr. Erwin Lasslesberger, Maria SWimmer, Franz Polak, Gabriele Libowitzky, Ing. Johann Pittl, Geschäftsführer Gerald Danner

 

Ehrung langjähriger BildungswerkleiterInnen

Am späten Nachmittag fand in der Generalversammlung auch die Ehrung langjähriger Mitglieder statt; dieses Jahr wurden Dr. Erwin Lasslesberger, Gabriele Libowitzky und Franz Polak für 10 Jahre ehrenamtlicher Tätigkeit bedankt; Adi Gertraud Trimmel erhielt das Ehrenzeichen des Hl. Hippolyt in Bronze für 25 Jahre als Bildungswerkleiterin; Maria Wimmer und Franz Stiefsohn bekamen die kbw-Ehrennadel in Silber mit Dankesurkunde und Ing. Johann Pittl überreichten Mag.a Angela Lahmer-Hackl, Obfrau, und Gerald Danner, Geschäftsführer die kbw-Ehrennadel in Gold mit dem bischöflichen Dank- und Anerkennungsschreiben für 40 Jahre ehrenamtlicher Tätigkeit als Bildungswerkleiter.

Weiterlesen: Hoffnungen für Menschen in Europa

Hoffnungen für Menschen in Europa

Credits:Triepke.flickr.com

Christliche Wege und Perspektiven

Wir laden Sie sehr herzlich zu unserer Jahrestagung ein!

27. April 2019 von 10 bis 17 Uhr - Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten

Freuen Sie sich auf einen besonderen Tag - für den Hauptvortrag haben wir diesmal Mag. Johannes Kaup eingeladen, er spricht über "Fünf Hoffnungen für Europa", danach haben Sie die Möglichkeit, an einem ausgewählten Workshop teilzunehmen. Die Generalversammlung des Vereins und ein besinnlicher Abschluss am späteren Nachmittag sind die beiden letzten Programmpunkte des Tages, danach lassen wir den Tag bei einer Agape gemütlich ausklingen.

Hier finden Sie das genaue Programm zum Download!

 

 

Armenien, das älteste christliche Land der Welt

Armenien - Vortrag mit Dr. Hrayr Baghramyan

Bericht vom Vortrag mit Dr. Hrayr Baghramyan

Armenien ist ein "Museum unter freiem Himmel" geprägt von 6000 Jahren Geschichte. Dr. Hrayr Baghramyan ist Sprachwissenschaftler, Germanist und Reiseleiter. In seinem Vortrag im Hippolythaus am 12. März 2019 zeigte er viele Highlights seines Heimatlandes. Die Wurzeln der armenischen Kultur reichen bis in prähistorische Zeiten zurück. Die Hauptstadt Jerewan wurde drei Jahrzehnte früher als Rom gegründet und Armenien ist das erste Land in dem das Christentum Staatsreligion war. Dr. Baghramyan zeigte Beispiele frühchristlicher Architektur, mittelalterliche Klöster, moderne Städte und bezaubernde Landschaften. Nach 70 Jahren Kommunismus gewinnt die Religion und die armenisch-apostolische Kirche wieder an Bedeutung und hat großen Rückhalt in der Bevölkerung. Im letzten Jahr erreichte eine breite Protestbewegung den Rücktritt des korrupten Regimes und einen politischen Neuanfang mit freien und demokratischen Wahlen. Armenien kämpft aber auch mit vielen Schwierigkeiten – Konflikte mit den Nachbarn und soziale Probleme prägen das Land. Hr. Baghramyan unterstützt mit seiner Arbeit eine Reihe an Sozialprojekten für die am Ende des Vortrages eine ansehnliche Summe gespendet wurde.

Foto: Karl Lahmer

Europa Wahlen 2019

Europa Wahlen 2019

Was hat unser Niederösterreich mit der EU zu tun?

Regionale Informationsveranstaltungen mit Impulsen und Podiumsgespräch

Vertretung der Europäischen Kommission

Die Europäische Union – eine Erfolgsgeschichte!?

Träger EU-geförderter Projekte

Auswirkungen der EU in der Region

EuropeDirect Infostelle des Landes NÖ

Die Zukunft Europas gestalten / EU-Wahlen 2019

Donnerstag 14. März 2019, 19.00 – 21.00 Uhr
Bildungshaus Schloss Großrußbach, Großrußbach, Schloßbergstraße 8


Donnerstag 28. März 2019, 19.00 – 21.00 Uhr
Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten, Eybnerstraße 5


Donnerstag 04. April 2019, 19.00 – 21.00 Uhr
Bildungszentrum St. Bernhard, Wiener Neustadt, Domplatz 1


Montag 08. April 2019, 19.00 – 21.00 Uhr
BildungsZentrum St. Benedikt, Seitenstetten, Promenade 13


Donnerstag 25. April 2019, 19.00 – 21.00 Uhr
Bildungshaus Stift Zwettl, Zwettl, Stift Zwettl 1

 Eine Kooperation von Bildungswerk, EuropeDirect, Katholische Medienakademie, Katholische Aktion, Aktion EUROPASCHIRM der Abteilung EU-Koordination in der Wirtschaftskammer Österreich

Sehnsucht Sicherheit

Am Dienstag, 13. Jänner 2019, luden der Arbeitskreis Weltanschauungsfragen, KBW, Telefonseelsorge, KPH und das Hippolythaus zu einem Vortrag mit dem Thema „Sehnsucht Sicherheit –Engel, Magie und Verschwörungstheorien“. Referent war Stefan Lorger-Rauwolf vom Referat für Weltanschauungsfragen der ED Wien.

Viele Menschen sehnen sich in unserer zunehmend unübersichtlichen Welt nach Gewissheiten, Sicherheiten oder Ritualen an denen sie sich orientieren können und die ihnen Halt geben. Eine immer größer werdende Gruppe von Menschen sucht ihr Heil in esoterischen Lehren oder glaubt an einfache Erklärungen aus dem Bereich der Verschwörungstheorien, die ihnen Sicherheit geben.

Hr. Lorger-Rauwolf stellte anhand einiger Beispiele typische Beispiele vor, wie ursprünglich christliche Inhalte umgedeutet werden. So werden Engel eher zu himmlischen „Dienstleistern“ gemacht, die dem menschlichen Einfluss verfügbar sein sollen. Sehr oft ist dieser Engelsglaube dann auch Basis für gute Geschäft mit „Engelstherapie“ oder „Engelberatung“. Dazu gibt es eine Reihe von Privatoffenbarungen, die vorgeblich direkt Botschaften von Maria oder Jesus verbreiten und die sehr viel an Drohbotschaft enthalten und oft in Teilen den kirchlichen Lehren widersprechen.

Breiten Raum nahmen dann Verschwörungstheorien ein, die anhand verschiedener Indizien oft unglaublichste Zusammenhänge konstruieren. Bekannte Beispiele sind die Meinung, dass der CIA hinter den Anschlägen auf das World Trade Center vom 11. 9. 2001 steckt, dass Paul McCartney schon seit 1967 tot ist und seither ein Double seinen Platz eingenommen hat oder dass Flüchtlinge gezielt nach Europa gelenkt werden und damit ein „Bevölkerungsaustausch“ stattfinden soll.  All diesen Verschwörungstheorien sind einige Annahmen gemeinsam: Nichts geschieht durch Zufall – überall steckt ein Plan dahinter, alles ist miteinander verbunden und es gibt immer einen klaren Dualismus zwischen Gut und Böse. Sehr oft sind auch rechtsextreme und antisemitische Positionen hinein verwoben.

Was tun, wenn man diesen Sichtweisen konfrontiert wird. Im pädagogischen Bereich kann man in erster Linie zum kritischen Denken und Hinterfragen anleiten, Meinungsvielfalt zulassen und als hohes Gut verteidigen. Antidemokratische Tendenzen sollten klar als solche benannt werden. In vielen Fällen gibt es auch eine ganze Reihe an alternativen Erklärungsmöglichkeiten. Hier ist sicherlich auch eine grundlegende Erziehung zur Medienkompetenz notwendig, damit man nicht allem Glauben schenkt, was sich so im Internet an Welterklärung findet.

 Das Team der Veranstalter der Diözese St. Pölten den ReferentInnen. Fotocredits: kbw

Weihnachtsbrief an die Bundesregierung

Solidarität mit Armen und Ausgegrenzten ist zentrale Weihnachtsbotschaft

"Wir haben keine Angst vor Flüchtlingen und einer geordneten Zuwanderung. Aber wir sind besorgt, dass eine unbarmherzige Politik Egoismus und Fremdenfeindlichkeit fördert." So lautet eine zentrale Aussage des offenen Briefes, den die Katholische Frauenbewegung der ED Wien an die Bundesregierung richtet. Das Katholische Bildungswerk St. Pölten schließt sich diesem Schreiben vollinhaltlich an.

Wir Christinnen und Christen hören in unseren Kirchen im Advent die prophetischen biblischen Schriften, die unsere soziale Verantwortung einfordern. Die Herbergssuche, die Geburt in einem Stall, die Verkündigung der Geburt Christi an die Hirten und das Wort des Engels „Fürchtet euch nicht“ machen uns deutlich, dass Solidarität mit den Armen und Ausgegrenzten die zentrale Botschaft unseres Glaubens ist.

Wir, der Verein Katholisches Bildungswerk der Diözese St. Pölten, leben diese Botschaft in unseren Pfarren und Gemeinden, in Kirche und Staat und vermitteln die Botschaft des Evangeliums mit unseren Bildungsprogrammen und Angeboten.

Das verpflichtet uns, gerade zu Weihnachten unseren Sorgen Ausdruck zu verleihen.

Der Brief im vollen Wortlaut

kbw St. Martin - Bildungswerkleiter Johann Gattringer geehrt

Verdienter Bildungswerkleiter tritt zurück - neues Team folgt nach

Johann Gattringer, langjähriger Leiter des Katholischen Bildungswerkes St. Martin, wurde am 15. November im Rahmen einer Bildungsverstaltung mit Dr. Kammerstätter, die vor allem das Jahr 1938 zum Thema hatte, verabschiedet. 38 Jahre lang setzte sich der ambitionierte Landwirt unermüdlich für die christliche Erwachsenenbildung in seiner Pfarre ein. Dafür hat er nicht nur ehrenamtlich viel Energie aufgewendet, sondern auch unentgeltlich viel Zeit investiert – und wie. Rechnet man den Zeitaufwand für die von ihm organisierten 365 Veranstaltungen um, kommt man auf 4 ½ Jahre einer vollzeit-angestellten Arbeitskraft. Wir danken ihm von ganzem Herzen, denn diese der Bildungsarbeit geschenkten Zeit ist ein Stück seines Lebens.

Das neue kbw-Team unter der Leitung von Andreas Vogler übernimmt ab nun die Verantwortung für die christliche Erwachsenenbildung in der Pfarre St. Martin und schafft Orte der Begegnung. Unterstützt wird er dabei von Michaela Baumgartner und Johann Mayrhofer. Viel Freude und Erfolg für dieses ehrenamtliche Engagement sowie Gottes Segen!

 

Bild:

Johann Gattringer (3. v. li) erhielt zum Abschied eine bischöfliche Dank- und Anerkennungsurkunde. Von li nach re: Regionalbegleiterin Beatrix Dangl-Watko, Pastoralassistent Mag. Peter Neugschwandtner, Andreas Vogler – der neue Bildungswerkleiter –, Pfarrer EKan. GR Rudolf Pinger, Michaela Baumgartner – Mitarbeiterin im kbw-Team – und Referent Dr. Johann Kammerstätter.

Fotocredits: Vogler

Ausbildung eltern.tisch-Moderatorinnen abgeschlossen

Fachgespräche auf Augenhöhe sind eine wohltuende Erfahrung

Soroptimistinnen Melk unterstützen das Projekt eltern.tisch

Ende November haben wiederum acht neue eltern.tisch-Moderatorinnen die Ausbildung abgeschlossen und können nun in folgenden Gemeinden aktiv werden:

St. Valentin, Erlauf, Ybbs, St. Georen/Leys, Langenlebarn, St. Pölten, Hinterbrühl und Pressbaum

Wir wünschen viel Erfolg und viele gute und ermutigende Gespräche mit den Eltern!

Besonders freuen wir uns über die Unterstützung durch die Soroptimistinnen Melk/Club Colomania. Soroptimist International setzt sich dafür ein, dass Frauen und Mädchen gefördert werden, um ihre Lebensbedingungen zu verbessern und ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Bei Ihrem Besuch konnten sich Frau Dr. Eva Hartmann und Frau Maria Huemer von dem Projekt eltern.tisch überzeugen und der Club Colomania finanziert die Ausbildung von drei Moderatorinnen. Wir danken ganz herzlich für diese wertvolle Unterstützung und die gute Zusammenarbeit

Qualitätssiegel verliehen

Neue qualitätsgeprüfte Bildungsangebote verfügbar

Am 29. November 2018 wurden die diesjährigen Qualitätssiegel verliehen - alle Referentinnen und Referenten des heurigen Präsentationstages wurden von einer Fachjury und dem Publikum so positiv bewertet, dass ihnen das Qualitätssiegel verliehen werden konnte. Damit stehen den pfarrlichen Bildungswerken sechs qualitätsgeprüfte Angebote zur Verfügung. Die Referentinnen und Referenten freuen sich auf Anfragen!

  1. Die Kraft der Vergebung – Kränkungen überwinden und befreit leben Referent: Ing. Friedrich Kopitar, Lebens- und Sozialberater
  2. Überbeschallt und unterinformiert – vom Umgang mit der medialen Informationsflut Referentin:Mag.a Andrea Heigl, Kommunikationsberaterin und FH-Dozentin
  3. Leuchtturm sein für mein Kind – gelingende Beziehungen im Erziehungsalltag Referentin: Karin Schauer, Kindergartenpädagogin, Dipl. Erwachsenenbildnerin
  4. Bauer – Hirte – Hochwürden – Pfarrverbandsmanager. Priesterbilder und Pfarrleben gestern und heute Referent: Dr. Johannes Kritzl, Pastoralassistent, Theologe und Historiker
  5. Schön, so schön war die Zeit – gemeinsam Erinnerungen lebendig werden lassen Referentin: Mag.aEva Lasslesberger, Dipl. Erwachsenenbildnerin
  6. Was bin ich mir wert? Biologische und richtige Ernährung Referentin: Cäcilia Deinhofer, Biobäuerin, Kräuterpädagogin

Leben in der Mediendemokratie

 Demokratie und Medien

Ein Präsident twittert, ein Freund schickt eine Statusmeldung aus Griechenland und der Kirchenchor lädt per WhatsApp zum nächsten Treffen – die Art und Weise, wie wir Informationen erhalten und nutzen, verändert sich derzeit fundamental.

Das hat auch Auswirkungen auf unsere Demokratie und ihre Institutionen. Auch PolitikerInnen nutzen soziale Plattformen und treten dort ganz anders auf: direkter, informeller, im lockeren Stil und mit freundschaftlichem Habitus. Es scheint, als würden sie ihren vielen tausend FreundInnen versichern: hier sind wir unter uns, hier können wir offen sprechen.

So erhalten Informationen eine Kreditwürdigkeit, die sich nicht nach den Fakten richten muss. Fake News und Verschwörungstheorien werden aufgegriffen, übernommen und weiterverbreitet. Bedeutungs-zusammenhänge werden verschoben oder neu „geframt". Der traditionelle, recherchebasierte Journalismus gerät unter Druck, die Vierte Gewalt einer liberalen Demokratie verliert an Bedeutung.

In diesem Umfeld ist vom Anspruch von Qualitäts-medien, aufgeklärten BürgerInnen objektive Informationen zu bieten, die die Grundlage für deren Teilhabe am politischen Leben bilden, wenig geblieben. Der Schwerpunkt „Leben in der Mediendemokratie" des Katholischen Bildungswerkes greift diesen Anspruch bewusst wieder auf, um Medienkompetenz im veränderten Umfeld zu vermitteln und politisches Handeln jenseits von „Likes" drücken und „Emojis" hinzufügen zu ermöglichen.

Folder zum Download

Unsere Pfarrgemeinde / unser Pfarrleben hat Zukunft, wenn...

Mag. Johann Wimmer, Direktor der Pastoralen Dienste

Einladung zum Regionaltreffen

Mag. Johann Wimmer, Direktor der Pastoralen Dienste, gibt Impulse zu den gesellschaftlichen und kirchlichen Veränderungen. Gemeinsam mit Ihnen wollen wir realistische Bilder heben, dass Kirche vor Ort Zukunft hat – in welcher Sozialgestalt auch immer.
Wie gelingt es uns, neue Motivation und Begeisterung für nachhaltige Entwicklungen zu fördern? Wie können wir zu den unterschiedlichsten Menschen eine Brücke bauen? Wie fördern wir das Vertrauen in die zukünftige Entwicklung unserer Pfarrgemeinden? Welche Rolle kann dabei das pfarrliche Bildungswerk übernehmen?
Vier unterschiedliche Orte und Termine stehen Ihnen zur Auswahl:
 
  • Mittwoch, 24. Oktober 2018 im  St. Georg, Bad Traunstein
  • Dienstag, 30. Oktober 2018 im Pfarrsaal Gars am Kamp
  • Mittwoch, 7. November 2018 im Georgsaal St. Georgen/Ybbsfeld
  • Dienstag, 13. November 2018 im Kardinal König Saal St. Pölten/Dompfarre

    Beginn jeweils 19 Uhr, Ende ca. 21.30 Uhr
     
    Wir bitten um Ihre Anmeldung und freuen uns auf Ihr Kommen!

Gestärkt den Herausforderungen des Lebens begegnen

Bildtext: v. l. n. r.: Mag.a Andrea Heigl, Gerald Danner, Dr. Johannes Kritzl, Mag.a Eva Lasslesberger, Cäcilia Deinhofer, Karin Schauer, Ing. Friedrich Kopitar, Mag. Richard List

Katholisches Bildungswerk präsentierte neue Bildungsangebote

Der Präsentationstag des Katholischen Bildungswerkes der Diözese St. Pölten fand heuer am Samstag, 22. September 2018 in Maria Taferl im Pfarrheim statt. Er stellt seit Jahren den Auftakt zum neuen Bildungsjahr dar. Die ehrenamtlichen Bildungswerkleiterinnen und Bildungswerkleiter, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der pfarrlichen Bildungswerke konnten sechs neue Bildungsangebote in Form von Kurzpräsentationen kennenlernen. So unterschiedlich die Themen waren, so gab es doch einen gemeinsamen Nenner – alle boten Anregung oder Hilfestellung, wie den diversen Herausforderungen des Lebens begegnet werden kann.

Neueste Bildungsangebote von Top-ReferentInnen

Ein buntes Repertoire an Themen wurde heuer wieder gezeigt, vier Referentinnen und zwei Referenten gestalteten den Präsentationstag 2018.

  1. Die Kraft der Vergebung – Kränkungen überwinden und befreit leben Referent: Ing. Friedrich Kopitar, Lebens- und Sozialberater
  2. Überbeschallt und unterinformiert – vom Umgang mit der medialen Informationsflut Referentin: Mag.a Andrea Heigl, Kommunikationsberaterin und FH-Dozentin
  3. Leuchtturm sein für mein Kind – gelingende Beziehungen im Erziehungsalltag Referentin: Karin Schauer, Kindergartenpädagogin, Dipl. Erwachsenenbildnerin
  4. Bauer – Hirte – Hochwürden – Pfarrverbandsmanager. Priesterbilder und Pfarrleben gestern und heute Referent: Dr. Johannes Kritzl, Pastoralassistent, Theologe und Historiker
  5. Schön, so schön war die Zeit – gemeinsam Erinnerungen lebendig werden lassen Referentin: Mag.a Eva Lasslesberger, Dipl. Erwachsenenbildnerin
  6. Was bin ich mir wert? Biologische und richtige Ernährung Referentin: Cäcilia Deinhofer, Biobäuerin, Kräuterpädagogin

Kurzpräsentation

Kompakt und in Kurzform wurden die Angebote vorgestellt, so war es den Zuhörern möglich, mehrere Themen kennenzulernen und ein Gefühl dafür zu bekommen, ob dies für die eigene Pfarre geeignet ist. Die Präsentationen gaben hervorragend Einblick in die Arbeitsweise der Referentinnen und Referenten, offene Fragen oder Details ließen sich gleich persönlich vor Ort klären. Der „Marktplatz der Bildung“ wird von Jahr zu Jahr besser angenommen. Heuer besuchten 75 Interessierte die Veranstaltung, die Vortragsräume waren gut gefüllt. Die Teilnehmenden hatten mittels Feedback-Bögen auch die Möglichkeit, ihre Meinung abzugeben; die Beurteilung einer Fachjury bildet nun die Basis zur möglichen Auszeichnung mit dem Qualitätssiegel. 

Fotocredits: Karl Lahmer

 

Vortrag: Demokratie in Gefahr

„Die Demokratie ist in Gefahr. Die aktuellen politischen Debatten bewegen sich nicht mehr selbstverständlich innerhalb des gemeinsamen Hauses rechtsstaatlicher Demokratie, vielmehr steht das Haus selbst zur Debatte“, sagte Hans Schelkshorn, Universitätsprofessor und Vorstand am Institut für Christliche Philosophie der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien  beim Vortrag über Christentum und Populismus in St. Pölten, auf Einladung des Bildungshauses St. Hippolyt und dem Kath. Bildungswerk der Diözese St. Pölten.

Die neorechten Bewegungen, wie der Front National in Frankreich, die AfD in Deutschland, die auch von konservativen und evangelikalen Christen unterstützt wird, sowie die christdemokratische Fidesz-Partei in Ungarn, wo Viktor Orban zur Leitfigur der Bewegung aufgestiegen ist, als auch die FPÖ in Österreich, werden zumeist als „populistische“ Parteien bezeichnet. Doch Populismus ist ein schwammiger Begriff. Populismus suggeriert eine Politik ohne feste Ideologie, die einfachen Lösungen für komplexe Probleme anbietet. Dem widerspricht Hans Schelkshorn. Die neorechten Bewegungen, das ist die korrektere Bezeichnung und sie nennen sich auch so, folgen einem klaren ideologischen Weltbild. „Sie wollen nicht nur das Haus der Demokratie umbauen, sie wollen ein anderes Haus bauen“, nämlich einen „illiberalen Staat“, in dem die Menschenrechte nur mehr zweitrangige Bedeutung haben.

Weiterlesen: Vortrag: Demokratie in Gefahr