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und trotzdem …

Krise und Zukunft. Von der Reflexion zur Selbstwirksamkeit

Gespräche zur persönlichen Krisenreflexion und gegenseitigen Stärkung.

Krisen jeder Art binden die Aufmerksamkeit und Energie der*des Einzelnen ebenso wie ganzer Gesellschaften – das hat jede*r von uns schon am eigenen Leib erfahren, nicht nur in Pandemie-Zeiten.

Wenn wir vor schwierigen Entscheidungen stehen, ein geliebter Mensch stirbt, wir unsere Arbeit verlieren, ein Konflikt das Gespräch unmöglich macht oder uns plötzlich der Sinn unseres Tuns abhandenkommt.

Und trotzdem sind wir hier, gestalten unser Leben und haben die Möglichkeit nach vorne zu schauen.

und trotzdem …

ist ein Angebot des kbw an Menschen, die sich in überschaubarer Runde über ihre Krisenerfahrungen und – vor allem ihre Bewältigungsstrategien – austauschen und durch andere bereichern lassen wollen. Zu unterschiedlichen Themenbereichen kommen die Teilnehmer*innen miteinander in einen reflexiven Dialog. Inhaltlich kompetente Moderator*innen begleiten die Gespräche.

und trotzdem …

ist eine Gesprächsreihe bei der die Teilnehmer*innen und zu „Teilgeber*innen“ werden, voneinander und miteinander lernen und dadurch ihre Selbstwirksamkeit erfahren.

Buchung & Infos:

Für weitere Informationen über Rahmen, Abwicklung und Kosten - oder für eine Buchung kontaktieren Sie bitte:

Ulrich Schilling BEd, Pädagogischer Mitarbeiter - Fachbereich "Gerecht leben"
T 02742 324 2353
M
u.schilling@kirche.at

Themen und Referent*innen

Dr. Astrid Ebenberger, Credits: zVg
Dr. Astrid Ebenberger, Credits: zVg

LOST und trotzdem…
Gerade die junge Generation, die entwicklungsbedingt besonders auf Nähe, Interaktion und Beziehung angewiesen ist, wurde auf sich selbst zurückgeworfen – keine Schule, keine Freizeit, keine Freunde. Zumindest nicht physisch. Und virtuell ist es doch nicht ganz echt und das Gegenüber schon gar nicht ganzheitlich spürbar und gefühlsnah. Wie ist es Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in dieser kollektiven Distanz-Zeit ergangen? Wie haben sie das überstanden und wie sind sie da wieder herausgekommen? Und virtuell ist es doch nicht ganz echt und das Gegenüber schon gar nicht ganzheitlich spürbar und gefühlsnah.

Mag. Karl Fakler, Credits: zVg
Mag. Karl Fakler, Credits: zVg

OHNE ARBEIT und trotzdem…

Krisen aller Art und Dimension erschüttern, binden, hebeln aus. Und trotzdem wohnt ihnen bereits auch das Neue, Undenkbare, Kraftvolle inne.

Unverschuldete Erwerbsarbeitslosigkeit ist ein gravierender Einschnitt im persönlichen Lebensplan.

Im Rahmen einer begleiteten reflexiv-dialogischen Gesprächsrunde stellen die Teilnehmer*innen einander ihre persönlichen oder miterlebten Krisen-Bewältigungs-Geschichten zum Thema Arbeitslosigkeit zur Verfügung.

Nach einem kurzen Impuls zum Thema und einem Update zu aktuellen Entwicklungen am Arbeitsmarkt, lädt der Moderator zum Gespräch in kleiner Runder. Individuelle „trotzdem-Geschichten“ werden im Austausch zur stärkenden Quelle von Anregungen und Möglichkeiten.

Kathrin Riedel, Credits: zVg
Kathrin Riedel, Credits: zVg

OHNE EINKOMMEN und trotzdem…

Unzählige Menschen leisten ihren unschätzbaren Beitrag an unserer Gesellschaft – unentgeltlich, vor allem Frauen, immer schon und meist ungesehen. „Care-Arbeit“ wird das genannt und bezeichnet die unbezahlte Arbeit in Erziehung, Begleitung, Pflege,…

In Krisenzeiten, wenn Menschen aus der Erwerbsarbeit fallen, spüren die modernen Gesellschaften, von welch großer Bedeutung diese Arbeit ist und der Ruf nach einem Grundeinkommen für alle wird laut.

Im Rahmen einer begleiteten reflexiv-dialogischen Gesprächsrunde erzählen die Teilnehmerinnen davon, wie sie ihre langjährige oder unerwartete Situation als Care-Arbeiterin erleben und diskutieren über die möglichen Auswirkungen eines Grundeinkommens auf ihr eigenes Leben.

PAss. Christian Köstler, Credits: zVg
PAss. Christian Köstler, Credits: zVg
PAss. Christa Herzberger, Credits: zVg
PAss. Christa Herzberger, Credits: zVg

VERLASSEN und trotzdem…

Krisen bringen oft das Gefühl von Verlassenheit und Einsamkeit mit sich. In der Corona-Zeit wurde Isolation sogar verordnet.

Durch den Abbruch bzw. die Unterbindung von physischen Begegnungen entsteht Distanz zum gesellschaftlichen Leben, die nur mühsam wieder aufgebaut werden kann und von den Betroffenen Mut, Überwindung und eine hoffnungsvolle Perspektive braucht.

Im Rahmen einer begleiteten reflexiv-dialogischen Gesprächsrunde erzählen die Teilnehmer*innen davon, wie sie Einsamkeit & Isolation erleb(t)en und wie sie aus der Spirale der Distanzierung aussteigen konnten. Im Erzählen und Zuhören lernen sie voneinander und gewinnen neue Perspektiven und Strategien.

Mag. Bettina Furley, Credits: zVg
Mag. Bettina Furley, Credits: zVg

VIEL ZUSAMMEN und trotzdem…

Zusammensein ist schön, bereichernd und heilsam – als Familie, im Freundeskreis, im Team, in der Pfarrgemeinde, im Verein.

Zu viel zusammen sein, kann dagegen auch herausfordernd, eng oder konflikthaft werden – auch in der Familie.

Wenn der Platz zu wenig, die Freiräume zu klein und die Rückzugsmöglichkeiten verschwindend gering werden, können Kinder, Jugendliche und Erwachsene in eine Krise geraten. Und mit ihnen ihr engstes Umfeld. Vor allem dann, wenn die Ansprüche und Bedürfnisse ganz unterschiedlich sind.

Viele Familien haben das seit März 2020 immer wieder und verstärkt erfahren.

Im Rahmen einer begleiteten, reflexiv-dialogischen Gesprächsrunde tauschen wir uns über unsere Erfahrungen mit dem intensiven Zusammensein in der Familie aus, erzählen über Herausforderungen und bestärken einander mit hilfreichen Erfahrungen zur Krisenbewältigung.


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